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Pflanzenkohle (Biokohle)

aktivierte Pflanzenkohle dient als Trägermaterial pflanzenverfügbarer Nährstoffe und aufgrund der hochporösen Struktur als Habitat für eine Vielzahl an Mikroorganismen.

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Pflanzenkohle (auch Biokohle genannt) entsteht durch die pyrolytische Verkohlung pflanzlicher Ausgangsstoffe wie Grünschnittabfällen und Holzresten. Pflanzenkohle bringt für Gartenböden und Blumenerden eine ganze Reihe an Vorteilen, insofern sie sachgemäß verwendet wird. Sie dient sowohl als Trägermaterial für pflanzenverfügbare Nährstoffe, aufgrund ihrer großen inneren Oberfläche aber auch als Lebensraum für Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze. Nach der Verkohlung ist Biokohle biologisch tot, deshalb sollten erst Nährstoffe und Mikroben darin angesiedelt werden, sonst würde die Kohle freie Nährstoffe im Boden wie ein Schwamm aufsaugen und ein mittelfristig vermindertes Wachstum wäre der Fall.  Mit fermentiertem organischem Material wie z.B. Brennesseljauche oder anderen org. Düngemitteln+Wasser versetzt, kann das Material nach einiger Zeit ausgebracht werden. Eine Alternative wäre auch die Kompostierung mit Kohle. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits den Erfolg von Biokohle bestätigt und zeigten vor allem bei starkzehrenden Pflanzen  Ertragssteigerungen von bis zu 30%.


 

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